Vereins-Infos

Stiftung Katzenhilfe Nordwestschweiz

Die „Stiftung Katzenhilfe Nordwestschweiz“ ist gegründet. Die Stiftungsurkunde wurde am

30. November 2012 beurkundet und ist seit dem 18. Februar 2013 im Handelsregister Aargau eingetragen. Der Antrag auf Steuerbefreiung und ein spezielles Bankkonto sind in Arbeit. Bis das geregelt ist, läuft alles noch über die Kanäle des Vereins.


Hier ein Auszug aus der Stiftungsurkunde:


ll. Zweck

Artikel 2


Die Stiftung bezweckt:


Betrieb des Katzenasyls „Zur letzten Zuflucht“. Die Stiftung kann weitere Tierasyle gemäss diesem Statut betreiben.


Rettung in Not geratener Katzen, sowohl solche mit Halter, Streuner, als auch Verwilderte.


Unterstützen in Not geratener Katzenhalter.


Engagement, dass verwilderte Katzenpopulationen in ihrem angestammten Revier bleiben und dort betreut werden können. Wenn das nicht möglich ist, zeitlich unbegrenzte Aufnahme im Asyl.


Akkreditieren und unterstützen von ehrenamtlichen Betreuern verwilderter Katzenpopulationen.


Zeitlich unbegrenzte Aufnahme von Problemkatzen, welche als nicht vermittelbar gelten. Verhindern, dass solche Katzen nur ihres Problems wegen getötet werden.


Temporäre Aufnahme von Ferienkatzen, Verzichtskatzen zur Weitervermittlung, so lange daraus den Problemkatzen keine Nachteile erwachsen.


Die Stiftung kann ihre Aktivitäten auf weitere Tierarten, analog den Katzen, ausdehnen, so weit den Katzen daraus keine Nachteile erwachsen.


Die Stiftung kann zur Erfüllung des Stiftungszwecks Vermögenswerte und Grundstücke aus Stiftungsmitteln erwerben, verwalten und veräussern.


Die Stiftung kann zur Zweckerreichung auch mit anderen Körperschaften oder Personen zusammenarbeiten.


Die Stiftung hat gemeinnützigen Charakter und verfolgt keinerlei Erwerbszwecke.


So weit der Originaltext in der Stiftungsurkunde.


Was hat das nun zu bedeuten? Eigentlich gar nichts und doch sehr viel!

  • Die Aktivitäten der KH NWS bleiben sich gleich, es ändert sich nur die Rechtsform.
  • Der Zweck kann nicht mehr verändert oder verwässert werden.


Es bedeutet nun aber nicht, dass die KH NWS dadurch finanziell abgesichert ist, nach wie vor ist sie auf Ihre Unterstützung angewiesen um ihren Zweck erfüllen zu können. Hingegen denke ich, dass mit der Stiftung die Vertrauenswürdigkeit erhöht werden wird. Die Stiftung untersteht der Kontrolle der Stiftungsaufsicht, die darüber wacht, dass der Zweck der Stiftung eingehalten wird und keine Gelder zweckentfremdet werden. Das habe ich zwar nie gemacht, doch wie heisst es doch so schön? „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!“

Mit der Stiftung müssen Sie nicht mehr hoffen, dass Ihr Vertrauen nicht missbraucht wird, Sie haben die Gewissheit!


Die im Zweck erwähnten Erweiterungen, wie z.B. weitere Katzenasyle oder Tierasyle für andere Tiere eröffnen, Ferienkatzen aufnehmen und Verzichtkatzen zur Weitervermittlung aufnehmen usw., sind in der „KANN-Formulierung“ erwähnt, das bedeutet, dass zwar die Möglichkeiten bestehen resp. geschaffen werden können. ABER, mit der Formulierung „...so lange daraus den Problemkatzen keine Nachteile erwachsen“  wird verhindert, dass das Katzenasyl in ein kommerzielles Ferien-Tierheim umfunktioniert werden kann.

Damit ist sichergestellt: Das Katzenasyl ist und bleibt in erster Linie das was es schon immer war, ein letzter Zufluchtsort für Problemkatzen!


Das Szenario, dass ein späterer Vereinsvorstand (mit der Zustimmung der GV) die Vereinstatuten dahingehend ändert, dass keine „nur Kosten verursachende“ Problemkatzen mehr aufgenommen werden, ist damit ausgeschlossen.


Anlässlich der Generalversammlung 2013 im Herbst oder Winter dieses Jahres werde ich über die Auflösung des Vereins, zu Gunsten der Stiftung abstimmen lassen.

Gönnerinnen und Gönner, die in den letzten 2 Jahren eine Spende an den Verein getätigt haben, sowie alle aktuellen Katzenpatinnen und Katzenpaten, werden im Verlaufe des Sommers 2013 eine dahin gehende Info per Post bekommen.


Ein wesendlicher Unterschied von einer Stiftung zu einem Verein ist der, dass es keine Generalversammlungen mit Wahlen und Abstimmungen mehr geben wird. Der Stiftungsrat ist die alles entscheidende Instanz und trägt auch für alle Entscheidungen die volle Verantwortung; mehr noch, im Extremfall kann der Stiftungsrat zur Rechenschaft gezogen werden.

Es ist mir aber ein Anliegen, den Kontakt zu Ihnen liebe Gönnerinnen und Gönner, nicht zu verlieren. Ich beabsichtige weiterhin jährliche „Generalversammlungen“ abzuhalten, um über unsere Aktivitäten zu informieren; ich erhoffe mir davon eine grösst mögliche Transparenz.

Damit sind Vorschläge und Anregungen vorbringen, oder Meinungen äussern nach wie vor möglich. Allerdings ist eine solche GV nicht Beschlussfähig, der Stiftungsrat entscheidet dann, ob die Vorschläge umgesetzt werden können und ob sie mit dem Stiftungszweck vereinbar sind oder nicht.

Der Stiftungsrat wird für alles offen bleiben! „So lange den Problemkatzen daraus kein Nachteil erwächst!“


Zum Schluss noch folgendes:

Die Liegenschaft in der sich das Katzenasyl befindet, ist mein Eigentum. Ich habe vorgesehen, diese zur gegebenen Zeit an die Stiftung abzutreten, was ich gegenüber einem Verein, dessen Zweck geändert werden kann, niemals machen würde!!!

Kurzbeschreibung der Liegenschaft:

  • Arealgrösse: 1420 m2
  • Grundfläche der Liegenschaft 162 m2
  • Baujahr: 1981 (ist also kein alter Schuppen, der umgebaut wurde)
  • 12 Räume, verteilt auf 2 Etagen, netto Flächen total ca. 280 m2
  • Infrastuktur im Keller: Waschküche, Lingerie, Werkstätten, Heizung, Futterlager
  • 4 Aussengehege in Betrieb, total ca. 90 m2 (1 ist wegen Sanierung eingeschränkt)
  • 3 Aussengehege sind in Arbeit / Sanierung Total ca. 250 m2
  • für  3 bestehende Aussengehege ist eine Erweiterung / Vergrösserung vorgesehen, von derzeit ca. 70 m2 auf total 350 m2. Wenn alle Aussengehege erstellt / saniert sind, total 6 Aussengehege mit ca. 600 m2
  • In Arbeit, zusammen mit der Gehegesanierung: Parkplatz für min. 3 Fahrzeuge
  • über den Wert möchte ich hier keine Angaben machen.


Mit freundlichen Grüssen und verbindlichsten Dank

für Ihr bisher entgegengebrachtes Vertrauen.


Günther Weber


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